Berlin -  Erst vor wenigen Tagen hat der Berliner Senat besonders scharfe Kontaktbeschränkungen beschlossen. So dürfen sich seit Dienstag Angehörige eines Haushalts tagsüber nur noch mit maximal einem Besucher treffen - Kinder unter 14 sind nicht mit eingerechnet. Nach 21 Uhr darf dann überhaupt kein Besucher mehr in der Wohnung sein. Jetzt steht die Regierung vor der Frage, wie sie ab Montag die Rückkehr in die Schulen organisiert.

Nach Informationen der Berliner Zeitung will die Senatsbildungsverwaltung den Status quo absichern - also dafür sorgen, dass alle Schüler, die bereits vor den Osterferien zur Schule gegangen sind, weiterhin am Unterricht teilnehmen können. Fraglich ist, ob die Schüler der siebten bis neunten Klassen schon wieder Präsenzunterricht erhalten. Schließt man sie weiter aus, entstünden Probleme durch ein Urteil des Verwaltungsgerichts: Zwei Mittelstufenschüler hatten wegen Ungleichbehandlung erfolgreich geklagt.

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