Berlin-NeuköllnEine in der Vergangenheit fantasierte Zukunft wird manchmal zur Gegenwart. Und manchmal viel schneller als gedacht. Bei Isaac Asimov zum Beispiel: Der Science-Fiction-Autor schrieb 1954 eine Kurzgeschichte, die im fernen Jahr 2157 spielt und bereits einige Ähnlichkeiten aufweist mit dem aktuellen Pandemiewinter. Mit einer Zeit also, in der Unterricht nicht im gewohnten Klassenverband stattfindet, sondern buchstäblich zur Hausaufgabe geworden ist.

In „Die Schule“ finden zwei Kinder ein altes Buch auf dem Dachboden, und die Lektüre bekümmert vor allem die elfjährige Margie. Sie erfährt, dass der Großvater ihres Großvaters mit den Kindern aus der Nachbarschaft zur Schule ging, dass es gemeinsame Klassenräume gab, echte Lehrer, einen Schulhof, wo alle schreiend und lachend umherlaufen konnten. Margie stellt sich vor, „wie glücklich die Kinder in den alten Tagen gewesen sein mussten. Wie schön sie es gehabt hatten“.

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