Berlin - Für die Schulkinder und ihre Eltern wirkt das im Normalfall ganz einfach. Laptop hochfahren, Aufgaben oder Stundenplan herunterladen, dann kann es losgehen am frühen Morgen. Was in den einzelnen Wohnungen nicht zu sehen ist: In ganz vielen anderen Familien passiert der gleiche Vorgang, innerhalb weniger Minuten werden ab 7:30 Uhr zu Hause die Rechner gestartet, es entsteht ein enormer Datenverkehr, die Drähte glühen heiß, die Technik kommt an ihre Grenzen.

In Berlin war das im Dezember so dramatisch, dass die Systeme nicht mehr wussten, welche Schüler sie in den Lernraum lassen sollten und welche nicht. Das System brach zusammen. Anfang Januar am ersten Schultag im neuen Jahr gab es ähnliche Probleme der Überlastung. Weil solche Vorgänge nicht nur in Berlin gemeldet wurden, spottete die Plattform heise.de zu Beginn dieser Woche: „Schulstart kommt so plötzlich wie Schnee: Überforderung der Lernplattformen.“

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