Berlin - Von der GEW wird es bejubelt, die Universitätspräsidien sind in Panik: Das neue „Gesetz zur Stärkung der Berliner Wissenschaft“ ist beschlossen. Nach hitzigen Redebeiträgen im Abgeordnetenhaus stimmten die Koalitionsparteien für das Gesetz und gegen die Änderungsanträge der Union und FDP. An den Berliner Hochschulen wird sich nun einiges ändern, worüber nicht alle nur glücklich sind.

„Ein Verfahren, das gegen alle guten parlamentarischen Standards auf den Weg gebracht wurde“, nannte der forschungspolitische Sprecher der CDU, Adrian Grasse, den Gesetzesentwurf und betonte, dass dieser bei sämtlichen Berliner Universitätspräsidenten auf vehemente Ablehnung gestoßen sei. Auch die FDP stimmte gegen das neue Gesetz, Stefan Förster kritisierte den scharf als „Gleichmacherei“ und Bedrohung für qualitativ hochwertige Forschung an den Berliner Hochschulen.

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