Judith Poznan mit ihrem Logbuch.
Judith Poznan mit ihrem Logbuch.
Foto: Privat

„Ich finde, Du solltest, wenn du es nicht ohnehin schon tust, tägliche Aufzeichnungen zu deinem Kind machen, denn es ist wirklich amüsant, so etwas zu haben.“ Dies schrieb Astrid Lindgren an ihre Schwägerin Gullan in einem Neujahrbrief 1934. Entdeckt in der Biografie von Jens Andersen „Astrid Lindgren. Ihr Leben“, auf die ich zufällig letzten Sommer stieß. Astrid Lindgren und Gullan waren zur selben Zeit schwanger. Lindgren entschied, eine Art Logbuch über die Entwicklung ihres zweiten Kindes zu führen, das die Tochter lesen sollte, wenn sie erwachsen sein würde. Außerdem schickte sie der Schwägerin einen Auszug daraus. Auch 86 Jahre später halte ich diese Idee für genial.

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