Noch bis mindestens 19. April bleiben die Schulen und Kitas geschlossen.
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BerlinFünf Wochen ohne Schule können für Eltern ganz schön lang werden – und kein Kind will sich den ganzen Tag mit den von der Schule mitgegebenen Aufgaben beschäftigen. Mit diesen Medien können sich Schülerinnen und Schüler trotzdem weiterbilden. Und die Eltern bekommen etwas Ruhe für das Homeoffice:

Sehen: ARD-Alpha sendet seit dieser Woche jeden Tag von 9 bis 12 Uhr das Programm „Schule daheim“, ein buntes Programm für Schülerinnen und Schüler aus allen Schulformen ab der fünften Klasse, in dem Unterrichtsstoff in fantasievollen Kurzbeiträgen erklärt wird. Berliner, die den Sender nicht empfangen, können den Livestream im Netz verfolgen. In der Mediathek des BR findet man die Inhalte nach Fächern sortiert.

Jeden Tag „Sendung mit der Maus“

Auch der Kinderkanal ändert wegen der Schulschließungen sein Programm und zeigt jeden Wochentag um 13.30 Uhr ein Spezial seiner Sendung „Die beste Klasse Deutschlands“ mit Quizfragen und Experimenten zum Mitraten zu Hause. Davor laufen verschiedene Wissensmagazine im Wechsel. Die „Sendung mit der Maus“ zeigt der WDR ab Mittwoch jeden Vormittag.

Auf Youtube sind die aufwendig animierten, oft philosophisch angehauchten Erklärvideos des Kanals „Dinge Erklärt – Kurzgesagt“ toll.

Hören: Das Coronavirus verunsichert alle. Viele Erwachsene hören den täglichen Podcast des Chefvirologen der Charité Christian Drosten, um auf dem Laufenden zu bleiben. Etwas Ähnliches bietet auch der „Kinderradiokanal“ von WDR 5 an: Tägliche, kurze Corona-Updates von einem Kinderarzt, die man auf der Homepage herunterladen kann. Dort wird etwa die Frage „Warum machen die Schulen dicht?“ beantwortet. „Kiraka“ produziert auch Kinder-Hörspiele, die sich über die Mediathek oder auch Spotify streamen lassen.

Lesen Sie hier: Homeoffice: Das Experiment beginnt

Auch die Kindersendung „Mikado“ hat auf die Schulschließungen reagiert und produziert unter der Woche täglich eine Extrasendung, die von 9 bis 13 Uhr auf dem Digitalkanal NDR Info Spezial läuft und auch zum Runterladen erhältlich ist.

Kostenlose Nutzung von Lernapps

Mitmachen: „Learnattack“, eine Nachhilfeapp von Duden, bietet Inhalte für die Klassen 5 bis 8 an und arbeitet mit Erklärvideos und Klassenarbeiten zum Selbstkontrollieren. Wegen der Schulschließungen können die Premium-Inhalte gerade zwei Monate lang gratis genutzt werden.

Die App „Anton“ ist hingegen generell kostenlos und hat auch Inhalte für die Kleineren parat: Deutsch, Mathe, Sachunterricht und Musik für die Klassen 1 bis 8, auch für Kinder mit Leserechtschreibschwäche, Legasthenie und Dyskalkulie.

Die App Scoyo bietet Lernspiele an. Genau wie viele weitere Lernapps sind auch sie über den Webbrowser zugänglich. Vorsicht aber: Weil es gerade so viele Zugriffe gibt, kommt es hier und da zu Serverproblemen.