Berlin - Vor ein paar Tagen sagte eine Freundin: „Noch ein Jahr Homeschooling, und ich bringe mich um.“ Sie arbeitet in Vollzeit, ist im Moment die Hauptverdienerin der Familie, macht abends Hausaufgaben mit ihren beiden Kindern. Der Tochter ging es eine Zeit lang gar nicht gut, sie war traurig, sie wollte keine Freunde mehr treffen, sie schlief wieder im Bett der Eltern. Kaum ging es der Tochter besser, ging es dem Sohn schlechter.

Meine Freundin hat durchgehalten. Aber es gab Wochen, in denen sie nur noch aus Disziplin bestand, wo sie sich befehlen musste, morgens aufzustehen, einen Fuß vor den anderen zu setzen und ihr Pensum durchzuziehen. Als sie das erzählte, wusste ich sofort, was sie meinte.

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