Das öffentliche Leben ist erlahmt: Eine Frau mit Mundschutz sitzt vor Pandaskulpturen in Tokio. 
Foto: dpa/Eugene Hoshiko

Tokio - „Diese seltsame Zeit im Moment hat schon ihre guten Seiten“, gesteht Azusa Yokota und fühlt sich erst fast komisch dabei, das auszusprechen. „Wir dürfen ja kaum noch etwas tun“, führt die Japanischlehrerin aus Tokio aus. „Die Bar bei mir um die Ecke ist geschlossen, die Restaurants auch. Das wirtschaftliche Leben findet im Moment fast gar nicht mehr statt. Ich selbst darf auch nicht mehr wie früher zur Arbeit fahren. Der Sprachunterricht läuft nur noch online.“ Azusa Yokotas Heimatland Japan befindet sich auf dem Weg in eine tiefe Rezession. Und die Infektionsfälle im Land haben sich zuletzt wöchentlich auch noch verdoppelt.

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