Viele Bildungsdebatten der letzten Monaten handelten von Digitalisierung. Auch in Berlin verging kein Tag, an dem nicht auf den medialen und politischen Bühnen der Stadt gebetsmühlenhaft gefordert wurde, dass der Digitalpakt endlich umgesetzt und die technische Ausstattung der Schulen vorantrieben werden muss. Verständlich, denn in den Härten des Lockdown galt: Digitalunterricht ist besser als gar kein Unterricht.

Doch jetzt ist es an der Zeit, einen Schritt zurückzutreten und zu fragen: Wie viel Mehrwert stiftet das Digitale wirklich für das Lernen? Und wie groß sind die Risiken für das gesunde Aufwachsen von Kindern, wenn sie in Schule und Freizeit ständig online sind und wenn das ganze Leben im Grunde nur noch aus Bildschirmzeit besteht. Und welche Schlüsse ziehen wir daraus, wenn Berliner Oberschüler schreiben, sie fühlten sich inzwischen „wie einsame Maschinen, die zwischen Bett und Schreibtisch hin- und herpendeln“?

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