Berlin - Nach Experten-Schätzungen haben etwa 25 Prozent der Schüler und Schülerinnen in Deutschland mit gewaltigen Lernrückständen zu kämpfen. Eine neue Studie des ifo-Instituts zeigt, dass Schüler in der Krise sich bis zu drei Stunden weniger mit Schule beschäftigten als zuvor. Die Schere zwischen Schülern aus bildungsfernen und bildungsnahen Familien öffne sich immer weiter.  

Am Mittwoch wird das Kabinett jetzt über das Corona-Aufholpaket entscheiden. Eine Milliarde soll für Nachhilfe zur Verfügung stehen, eine weitere Milliarde für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen. Der Bund soll das Geld geben, die Länder befinden, wie sie es ausgeben, sagte ein Sprecher des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Es gibt Anzeichen dafür, dass etliche Länder die Mittel nur an lokale und analoge Nachhilfe-Programme vergeben wollen. Warum, so fragt man sich, nachdem ein Jahr lang über die Digitalisierung der Schulen diskutiert wurde, werden Nachhilfe-Milliarden wieder analog ausgegeben?

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