Berlin - In einem offenen Brief bitten Kita-Träger Eltern und Politik um Unterstützung. Die Initiative wurde am Montag dieser Woche von Fröbel Bildung und Erziehung auf den Weg gebracht. Bis Donnerstag haben mehr als dreißig Kita-Träger unterschrieben. Die meisten Träger sind in Berlin ansässig – einige, wie die Fröbel-Kindergärten und der Paritätische Wohlfahrtsverband, agieren deutschlandweit.

Die Träger begrüßen zwar grundsätzlich die Absicht der Politik, in der zweiten Corona-Welle die Kitas offen zu halten. Doch zugleich wollen sie nicht, dass bei den Eltern unrealistische Erwartungen geweckt werden. „Auch wir können uns mit Covid-19 infizieren. Und wenn das passiert, dann begeben wir uns natürlich sofort in Quarantäne – genau wie die Kollegen und Kolleginnen, mit denen wir in der fraglichen Zeit Kontakt hatten. Kindertagesstätten ohne Personal können nicht geöffnet bleiben, auch wenn die Politik gerade gebetsmühlenartig das Gegenteil beteuert“, heißt es in dem Schreiben.

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