Eine junge Lehrerin schreibt den Buchstaben "M" an die Tafel: M wie Mut? Das wäre schön, denn in der Politik und in den Schulen müssen  wir vorangehen. 
Foto: Imago Images

Es war ein gutes und produktives Treffen, das am Montagabend im Kanzleramt stattfand. Die Bundeskanzlerin hat sich mit den Kultusministern der Länder verständigt, die nächsten Schritte in puncto Digitalisierung der Schulen zu gehen. 800.000 deutsche Lehrer sollen nun schon bis Ende diesen Jahres mit eigenen Dienstlaptops ausgestattet werden. Die 500 Millionen Euro, die dafür nötig sind, wird der Bund jetzt vorstrecken. Die Mittel aus dem Corona-Aufbau-Programm, die ursprünglich dafür vorgesehen waren, fließen erst im kommenden Jahr. Eine Verzögerung will niemand riskieren, da es ja sein kann, dass es im Herbst und Winter erneut zu Schulschließungen kommt.

Angela Merkel, Saskia Esken, Stefanie Hubig, Anja Karliczek und die anwesenden Kultusminister beteuerten, dass sie alles tun werden, um einen zweiten Lockdown zu verhindern. Unsere Kinder sollen nicht zu den großen Verlierern der Pandemie werden. Durch Corona ist Bildung, ist Schule zur Chef- und Chefinnensache geworden. Und es deutet sich schon an, dass die Krise der Anfang eines gewaltigen Modernisierungsschubs in der deutschen Bildungs- und Schullandschaft sein könnte.

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