Berlin - Mit der Bildungsgerechtigkeit ist es in Deutschland nicht weit her, Bildungserfolg ist in wenigen anderen Industrieländern so abhängig vom sozio-ökonomischen Status wie hier. Gerade Schülerinnen und Schüler aus finanziell schwachen Familien an Schulen in schwieriger Lage haben schlechte Chancen auf einen Platz an der Hochschule und eine erfolgreiche akademische Laufbahn. Auch in Berlin hatte zuletzt die Köller-Kommission auf die kritische Situation an Brennpunktschulen aufmerksam gemacht, bisher seien sie bei Fördermaßnahmen oft außen vor oder würden nicht auf die richtige Weise unterstützt. Vor allem Mathematik ist demnach das Fach, an dem immer wieder die Bildungskarrieren der Jugendlichen scheitern.

Die neue Bund-Länder-Initiative „Schule macht stark“ will genau hier ansetzen, die Basiskompetenzen von Grundschülern in Mathematik und Deutsch verbessern, bessere Lernverhältnisse an den Schulen in schwieriger Lage schaffen und so für mehr Chancengerechtigkeit sorgen. Zur Stärkung der Schulen gehört auch das Weiterqualifizieren der Lehrkräfte, das „außerunterrichtliche Lernen“ und eine Öffnung der Schulen in den Sozialraum. Auch die sozialen Kompetenzen und die Lernmotivation der Kinder und Jugendlichen sollen gefördert werden.

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