Berlin - Die PR-Agentur, die zuerst mit mir in Kontakt trat, verkaufte mir die Gründerin von „Oviavo“ als „die Frau, die der biologischen Uhr den Kampf ansagt.“ Das ist sie also: Jenny Saft, 33 Jahre alt, blonde Löwenmähne, stark geschminkte Augenbrauen. Aufgewachsen in Halberstadt, einer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt, dann aufgebrochen in die große weite Welt, nach San Francisco und ins Silicon Valley, wo sie für erfolgreiche Tech-Firmen gearbeitet hat. Sie war Single, als sie sich 2019  entschloss, ihre Eizellen einfrieren zu lassen. Sie fühlte sich hierbei jedoch schlecht beraten und spürte, wie viel „Optimierungspotential“ es bei diesem Thema noch gibt. So kam sie auf die Idee für ein Start-up, das Frauen helfen will, ihre Fruchtbarkeit besser zu managen.

Frau Saft, in Deutschland gibt es immer noch sehr wenige Frauen, die ihre Eizellen einfrieren lassen. Sie sind eine von ihnen. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

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