Berlin -  Seit Freitag vergangener Woche wird in Berlin  über die Quarantäneregeln für Schüler diskutiert. Die Berliner Amtsärzte haben in einem Positionspapier vorgeschlagen, dass  - von Ausnahmen abgesehen - nur noch die unmittelbaren Haushaltsangehörigen eines positiv getesteten Schülers in Quarantäne gehen – also Geschwister und Eltern. Sie haben damit eine wichtige Diskussion angestoßen. Die Amtsärzte schreiben, man sei jetzt in der dritten Phase der Pandemie angekommen, in der es darum gehe, das „Leben mit dem Virus“ zu gestalten – und auch die großen Kollateralschäden zu minimieren, die durch die ständigen Unterbrechungen des Präsenzunterrichtes entstünden.

Würde eine Schülerin zum Beispiel wegen positiv getesteter Mitschüler bis Weihnachten dreimal in Quarantäne geschickt, dann hätte sie einen erneuten Verlust von sechs Wochen Präsenzunterricht zu verschmerzen und die Eltern müssten mit der Frage kämpfen, wie sie diese Phasen trotz Berufstätigkeit überbrücken.

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