Berlin - Alle Eltern mal aufzeigen, die bisher nur gute Erfahrungen mit dem Schulunterricht zu Hause gemacht haben. Wenn man Umfragen glauben will, dann sind  jetzt nicht sonderlich viele Finger nach oben gegangen. Fast die Hälfte der Mütter und Väter gab im Sommer in einer Befragung der Initiative D21 und der Technischen Universität München (TUM) an, dass sie unzufrieden damit waren, wie die Lehrer das digitale Lernen während des Lockdowns interpretiert hatten. An der Zahl dürfte sich nicht viel geändert haben. 

Zu den Unzufriedenen gehört auch die SPD-Vorsitzende Saskia Esken. Die staatlich geprüfte Informatikerin und ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Landeselternbeirats Baden-Württemberg hatte mit der Kanzlerin im September zum Bildungsgipfel geladen. Neben Hygienemaßnahmen, Finanzierung von Laptops für Lehrer und Tablets für Schüler wurde auch die Förderung des Unterrichts zu Hause beschlossen. Und was passierte dann auf Regierungsebene? „Da ist nichts geschehen, was sichtbar wäre“, sagt die SPD-Vorsitzende im Gespräch mit der Berliner Zeitung.

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