Lässt im Verlauf des Jahres die Motivation für gute Vorsätze nach, sollten sich Berufstätige auf bereits erreichte Erfolge konzentrieren. 
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BerlinKaum ist das neue Jahr ein paar Wochen alt, sind die guten Vorsätze vergessen. Wer sich für das Berufsleben fest vorgenommen hat, Veränderungen durchzuziehen, sollte nicht zu früh aufgeben, rät Martina Frost vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (Ifaa) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen, sei es wichtig, sie für sich selbst attraktiv zu formulieren. «Ich möchte langfristig gesund und leistungsfähig sein», könnten sich etwa diejenigen sagen, die sich weniger stressen wollen.

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Ebenso entscheidend sei zu planen, wie man seine Ziele erreichen will. Erst dann folgt die tatsächliche Ausführung. Wer auf der Handlungsebene angekommen ist, hat meist schon das Schwierigste hinter sich, so die Expertin.

Ein weiterer Kniff: Sich auf Erfolgserlebnisse konzentrieren. Wer sich vorgenommen hat, nur noch einmal am Tag E-Mails zu bearbeiten, sollte sich auf den Tag fokussieren, an dem das richtig gut klappt - nicht auf die Male, an denen man doch wieder häufiger das Mail-Programm öffnet.

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Die eigenen Erwartungen sollte man allerdings nicht zu hoch schrauben. Denn nicht alles lässt sich im Handumdrehen erreichen. Das führe sonst unnötig zu Frust - und die Vorsätze werden schneller wieder über Bord geworfen.