Berlin - Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden, dass nun auch die Schüler der Klassenstufen sieben bis neun beim Präsenzunterricht berücksichtigt werden müssen. Bislang gibt es für diese Jahrgänge in der Hauptstadt keinen Präsenzunterricht im Wechselmodell – anders als für Grundschüler und Abschlussklassen.

Dagegen hatten sich zwei Schüler der Jahrgangsstufen sieben und neun mit Eilanträgen vor dem Verwaltungsgericht zur Wehr gesetzt. Sie sahen sich dadurch in ihren Grundrechten verletzt und wollten eine Vollbeschulung erstreiten – sechs der sieben Antragsteller unter Befreiung von der Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das Verwaltungsgericht entschied nun, einzelne Klassenstufen vom Wechselunterricht auszuschließen, während andere auf diese Weise beschult werden, verstoße gegen den Gleichheitsgrundsatz.

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