Hörsaal (Symbolbild)
Foto: dpa/Stefan Puchner

Berlin - Folgt man der letzten Statistik des Bildungsfinanzberichts, so kommen wir in Deutschland nicht recht vorwärts, wenn es um die Steigerung unserer Investitionen in Schu­len und Hochschulen geht. 4,2 Prozent unserer Wirtschaftsleistung gaben wir 2018 für Bildung aus. Damit liegt Deutschland unterhalb des Durchschnitts der 36 OECD-Mitgliedsstaaten, der sich bei fünf Prozent einpendelt. Es reicht also nur zu Mittelmaß, trotz wachsender Studierenden- und Absolventenzahlen und immer höherer Quali­f­i­zie­rung – jeder Dritte in der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen hat heute einen Stu­dien­abschluss. Dem stehen allerdings in derselben Altersgruppe 13 Prozent ohne jede Berufs­ausbildung entgegen. Und nur etwa die Hälfte aller Geringqualifizierten geht in Deutsch­land einer geregelten Arbeit nach. Das sind Werte, die Anlass zur Besorgnis geben.

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