Berlin - Mit 2021 beginnt ein Wahljahr, in dem wegweisende Entscheidungen getroffen werden müssen. Was den Klimawandel angeht, aber auch in der Bewältigung der Corona-Krise und ihren Folgen steht Deutschland vor großen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Herausforderungen, über deren Lösung oder Nicht-Lösung voraussichtlich abermals vor allem wieder die älteren Generationen bestimmen dürfen. Denn es leben in Deutschland ungefähr doppelt so viele Menschen von über 50 Jahren wie unter 30-Jährige. Ihre Stimmen wirken sich somit viel stärker auf die wichtigen Entscheidungen unserer Zukunft aus.

So weit, so gut, schließlich kann man Menschen aufgrund ihres Alters nicht ihr Wahlrecht streitig machen. Die demografische Pyramide ähnelt heute einem Weihnachtsbaum, dessen Stumpf die Jugendlichen bilden. Doch besteht die Möglichkeit, mehr junge Menschen in die politische Willensbildung einzubeziehen. Sie sollte in Form eines Wahlrechts ab 16 Jahren endlich ergriffen werden.

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