Berlin - Bildungsministerin Anja Karliczek und Familienministerin Franziska Giffey haben am 5. Mai gemeinsam einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule auf den Weg gebracht. Dafür sind bundesweit Investitionen von 3,5 Milliarden Euro geplant. Der Gesetzesentwurf räumt Eltern ein Recht auf Ganztagsbetreuung ihrer Kinder in den ersten vier Grundschuljahren ein. Giffey bezeichnete den Gesetzesentwurf des Bundeskabinetts als „eines der großen Flaggschiffprojekte“ der sich dem Ende zuneigenden Legislaturperiode. Was würde das Gesetz, wenn es verabschiedet ist, für Berliner Schulen, Eltern und Kinder ändern?

Berliner Grundschulen sind bereits jetzt Ganztagsschulen. Für fast alle Grundschüler in der Hauptstadt gibt es von 8 bis 16 Uhr Angebote, die eine verlässliche Betreuung garantieren. 80 Prozent dieser Angebote gehören zum sogenannten offenen Ganztag. Das bedeutet, im Unterschied zum gebundenen Ganztag können die Eltern und Schüler hier selbst entscheiden, ob sie nach dem eigentlichen Unterricht noch länger in der Schule sind oder nicht.

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