Berlin - Ein zerfahrenes Schuljahr geht zu Ende, Schulschließungen, Wechselunterricht und verlängerte Ferien haben den Schulalltag in Deutschland durcheinandergewirbelt und viele Schülerinnen und Schüler weit im Stoff zurückgeworfen. Die Lehrkräfte stellt diese Situation vor Schwierigkeiten, sie müssen die Kinder und Jugendlichen benoten und über ihre Versetzung entscheiden. Wie ist das möglich, nach einem zweiten Halbjahr, in dem praktisch nichts wie immer und so mancher Schüler für die Lehrkräfte kaum zu erreichen war?

Safiye Celikyürek unterrichtet Deutsch und Englisch am Ernst-Abbe-Gymnasium an der Neuköllner Sonnenallee. Der Wechselunterricht und der zusätzliche Kontakt mit den Jugendlichen und ihren Eltern über E-Mail und Telefon hat ihre Arbeit in diesem Schuljahr nahezu verdoppelt, erzählt sie der Berliner Zeitung am Telefon. „Wir mussten uns für die Bewertung neue Eckpunkte und Kriterien suchen, die den Distanzunterricht mit einbeziehen. Dazu gehörten in diesem Jahr die regelmäßige Teilnahme an Videokonferenzen, die mündliche Beteiligung und die Abgabe von Aufgaben. Wir versuchen möglichst viele der Jugendlichen zu versetzen, bei manchen aber empfiehlt es sich einfach nicht und man würde ihnen auch keinen Gefallen tun.“

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