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Die beiden Tebalou-Gründerinnen Oloolu Fajembola (in Pink) und Tebogo Niminde-Dundadengar: Sie sorgen für mehr Vielfalt im Spielzimmer.
Foto: Markus Wächter/Berliner Zeitung

Berlin - Es ist Freitagvormittag, eine ruhige Zeit auf der sonst so geschäftstüchtigen Lahnstraße im Norden von Neukölln. Ich suche das Büro von Tebalou. Ein Fantasiename, zusammengesetzt aus den beiden Vornamen der Gründerinnen Tebogo Niminde-Dundadengar und Olaolu Fajembola. Eine Erfolgsgeschichte, die sich im dritten Stock eines Bürogebäudes mit einem kaputten Fahrstuhl befindet. Zwei Frauen, genauer zwei Mütter, noch genauer zwei Mütter mit dunkler Hautfarbe, hatten eine Idee, die aus der Not entsprang. Weil sie kein Spielzeug und auch keine Kinderbücher so einfach beschaffen konnten, die ihre Kinder ansprachen, eröffneten sie im Sommer 2018 einen Onlineshop, der ausschließlich Produkte fernab der gängigen Prototypen in Sachen Hautfarbe, Familienmodell und Geschlecht anbieten sollte. Dafür wurden sie sogar letztes Jahr als „Kultur- und Kreativpilotinnen“ von der Bundesregierung ausgezeichnet.

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