Noemi auf einer finnischen Fähre bei Turku.
Noemi auf einer finnischen Fähre bei Turku.
Foto: Privat

Zwar hatten wir nachmittags noch versucht, auf den weiten Rasenflächen am Ufer des Mississippi ein Nickerchen zu machen. Ich ahnte ja, dass die Nacht nicht sehr gemütlich werden würde. Aber an diesem drückend heißen Sommertag in St. Louis, USA, waren neben den Touristen viel zu viele rotgekleidete, lärmende Baseballfans in der Stadt unterwegs, als dass man hätte eben mal so schlafen können. Eiscreme, die Besteigung des Gateway Arch und der Museumsbesuch zur großen West-Expedition der Forscher Lewis und Clarke hatten einen Teil der Zeit gefüllt. Aber nach Mitternacht hingen meine Tochter und ich im Busterminal von Greyhound doch ziemlich übernächtigt in den Seilen. Dann stand unser Bus bereit, doch wir mussten noch lange anstehen: Hinter vielen geübten Greyhound-Reisenden, Kindern in Pyjamas, die große Schlafkissen hinter sich herzogen und verhutzelten Menschen, die schon im Stehen zu schlafen schienen.

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