In dieser Woche geht für die Lehrkräfte und Schüler ein chaotisches, von der Pandemie gezeichnetes Halbjahr zu Ende. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz wird es diesmal wieder echte Noten geben - die die Leistungen der Schüler realistisch dokumentieren sollen. Die Zeugnisse werden dieses Jahr erst nach den Ferien ausgegeben, Ausnahmen sind laut der Senatsverwaltung unter anderem für Abschlussklassen möglich, die ihre Zeugnisse für die Bewerbung brauchen. Auch per Mail kann mit einer schriftlichen Einwilligung ein Scan des Zeugnisses versendet werden. Aber egal, wann die Beurteilungen ausgegeben werden, auf den Zeugnissen steht das Datum 29. Januar 2021.

Der Verbesserungsgrundsatz gilt für die Zensuren des Halbjahres nicht mehr. Er war für die Zeugnisse des vergangenen Sommers eingeführt worden, um auf die schwierigen Umstände der Schülerinnen und Schüler zu Hause zu reagieren. Sie konnten sich demnach nicht verschlechtern, solange eine schwierige Lernsituation geltend gemacht wurde. Erbrachte Leistungen sollten sich allenfalls positiv auf die Noten der Schüler auswirken. Dies ist nun nicht mehr der Fall: Auch zu Hause erbrachte Leistungen fließen in die Noten ein. Wie handhaben Lehrkräfte jetzt die Benotung und die Ausgabe der Zeugnisse in der Grundschule und der Sekundarstufe I?

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