Limburg - Noch ist die Botschaft verklausuliert. Aber sie lässt sich leicht entschlüsseln: Der Limburger Klerus erwartet den Rücktritt von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. „Ich persönlich wüsste, was ich zu tun habe“, sagte der Sprecher des Priesterrats, Reinhold Kalteier, im Hessischen Rundfunk. Aber letztlich sei das die Angelegenheit des Papstes.

Nachdem am Montagabend die Kostenexplosion bei der Sanierung der bischöflichen Residenz bekannt geworden war und das von Tebartz selbst eingesetzte Kontrollgremium beklagt hatte, vom Bischof hinters Licht geführt worden zu sein, haben Ärger und Entsetzen über den Oberhirten im Bistum noch einmal zugenommen. Der Direktor der katholischen Akademie „Haus am Dom“ in Frankfurt, Joachim Valentin, sieht das Bischofsamt schwer beschädigt. Er hoffe und erwarte, dass sich etwa die deutschen Bischöfe der Sache annehmen.

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