Immer mehr Berliner nutzen das Rad, um im Großstadtverkehr voranzukommen. Das ist nicht immer eine Freude, denn Radfahrer werden oft mit Problemen konfrontiert, die nicht nur nerven, sondern in manchen Fällen auch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gefährden. So kann Fahrradfahren in Deutschlands Hauptstadt schnell zum Horror werden:

1. Kaputte Radwege und Glasscherben

Schäden auf dem Radweg können extrem nerven, vor allem wenn die Fahrbahn förmlich aufgeplatzt ist und das Radfahren zur Berg- und Talfahrt wird. Besonders schlimm ist es zum Beispiel auf der Blücherstraße Richtung Mehringdamm hinter der Amerika-Gedenkbibliothek.

Dort hilft nur noch: Ausweichen auf die Pkw-Fahrbahn. Auf den Gehweg sollte man allerdings nur ausweichen, wenn die entsprechenden Verkehrsschilder vorhanden sind:

Der Experte für Verkehrssicherheit Bernd Zanke vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) weist darauf hin, dass man auf den Internetseiten der Bezirksämter Schäden auf dem Radweg melden kann. "Der Bezirk ist verpflichtet, sich um die Instandsetzung zu kümmern. Als Radfahrer kann man sogar Beamte der Polizei oder des Ordnungsamtes vor Ort ansprechen und auf die Schäden verweisen. Sie müssen sich darum kümmern", erklärt Zanke.

Fast noch schlimmer: Glasscherben auf dem Radweg. Am Ende zahlt der Radfahrer - und zwar für neue Reifen. An alle Flaschenwerfer: Die Scherben gefährden auch Kinder, Hunde und Fußgänger!

++ Lesen Sie auf der nächsten Seite: Rücksichtslose Autofahrer ++