So wenig, wie eine Frau sich zur Besetzung eines Staatsamtes eignen würde, so wenig wird sie sich auch eignen, ein Schlossermeister oder Schmied zu werden.“ So schrieb Louise Otto, eine frühe deutsche Frauenrechtlerin 1849 in der von ihr herausgegebenen Frauen-Zeitung. Gleichwohl verlangte sie, „dass Frauen bei denjenigen Gesetzen, welche sie selbst betreffen, eine Stimme haben“. Sie forderte diese Stimme „auch da, wo es gilt, Vertreter des ganzen Volkes zu wählen – denn wir Frauen sind ein Teil dieses Volkes“.

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