Berlin - Besucher können zwischen 11 und 18 Uhr bei freiem Eintritt fremde Kulturen kennenlernen, sich über Reiseziele informieren oder einfach einen Blick hinter die Kulissen der Diplomatie werfen.

„Jeder Berliner soll die Möglichkeit haben, mit Diplomaten zusammen zu kommen“, sagt Carsten Diercks von der Gesellschaft für internationale Begegnung, die das Festival koordiniert. Wie jedes Jahr steht es unter einem Motto, diesmal lautet es „KinderSpiel“. Burkina Faso nutzt den Tag, um in Filmen und Diskussionen auf das oft tabuisierte Thema Beschneidung junger Frauen aufmerksam zu machen. (Karolingerplatz 10–11, Charlottenburg). In der mexikanischen Botschaft (Klingelhöferstraße 3, Tiergarten) wird bei Tostadas und Burritos vor allem zeitgenössische Kunst gezeigt.

Ein weiterer Aspekt des Festivals ist die Arbeit der SOS-Kinderdörfer. Weltweit leben mehr als 70 000 Kinder und Jugendliche in 473 Kinderdörfern und 383 Jugendeinrichtungen der Organisation. In der Botschaft der Philippinen haben die SOS-Kinderdörfer einen eigenen Stand aufgebaut, auf dem es neben Informationen auch Kinder- und Gesellschaftsspiele aus zehn verschiedenen Ländern gibt.

Das komplette Programm unter www.allnationsfestival.de.