Berlin - Was für ein Tag an der Berliner Mauer! Am frühen Morgen des 13. September 1964, einem Sonnabend, kommt es zwischen Heinrich-Heine- und Alte Jakobstraße in Mitte nach einem Fluchtversuch zu einem Feuergefecht zwischen DDR-Grenzsoldaten, US-Militär und West-Berliner Polizeibeamten.

Und 14 Stunden später fährt der amerikanische Bürgerrechtler und Baptistenprediger Martin Luther King ohne Ausweispapiere am Checkpoint Charlie vor, um in den Ostteil der Stadt einzureisen. Generalsuperintendent Gerhard Schmitt, Patenonkel des heutigen Bundespräsidenten Joachim Gauck, hatte den in West-Berlin weilenden King zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Ost-Berliner Marienkirche eingeladen.

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