Berlin - Geht es nach dem Willen der Staatsanwaltschaft, dann muss der mutmaßliche Serienvergewaltiger Sinisa K. für 14 Jahre hinter Gitter. Zudem soll die Sicherungsverwahrung angeordnet werden. Die sechs Nebenklägerinnen schlossen sich dem am Mittwoch vor dem Berliner Landgericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit gehaltenen Plädoyer der Staatsanwaltschaft an. Die Verteidigung des 30 Jahre alten Angeklagten plädierte hingegen für ein Strafmaß, das zehn Jahre Haft nicht überschreiten soll. Sie wandte sich zudem gegen eine Verhängung der Sicherungsverwahrung.

Sinisa K. hatte die Taten am ersten Prozesstag Mitte Februar gestanden. Der gelernte Elektromechaniker soll im Juni und Juli des vergangenen Jahres sieben junge Frauen zwischen 14 und 27 Jahren überfallen haben. Angeklagt waren sechs Vergewaltigungen und eine versuchte Tat. Laut Anklage schlug er meist auf entlegenen Wegen zu. Mal war er zu Fuß, mal mit dem Fahrrad unterwegs. Sechs Taten soll er südlich des Wannsees begangen haben, eine Frau überfiel er in Bernau. Eine 18-Jährige konnte um Hilfe rufen, der Täter floh.

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