Denkmal für Albrecht von Graefe in der Nähe der Charité.
Foto: imago stock & people

Berlin - In der Nähe der Berliner Charité, an der Luisen- Ecke Schumannstraße, steht ein Denkmal, das Vorübergehenden sofort auffällt. Ein Figurenrelief zeigt von Blindheit bedrohte Menschen, die von Helfern zu einem Arzt geführt werden. Daneben sieht man die Geheilten. Eine Frau fällt dankbar auf die Knie und streckt die Arme gen Himmel. Darunter steht Schillers Vers: „O eine edle Himmelsgabe ist / das Licht des Auges – Alle Wesen leben / Vom Lichte, jedes glückliche Geschöpf – / Die Pflanze selbst kehrt freudig sich zum Lichte.“ Ein Mann aus Bronze mit langem Bart und halblangen Haaren hält einen Augenspiegel in der Hand. Es ist Albrecht von Graefe, den Berlin 1882 mit diesem Denkmal ehrte – als Begründer der modernen Augenheilkunde, die endlich Wege fand, unzählige Menschen vor der Erblindung zu retten und viele Augenkrankheiten zu heilen. 

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