Polizisten sollen einen untergetauchten islamistischen Gefährder beim Drogenhandel erwischt und wieder freigelassen haben. So zumindest stellt sich der Fall dar, wenn man dem Amtsgericht Tiergarten glaubt, denn die Richter bezeichneten den Tunesier Fathi Ben M. als islamistischen Gefährder. Aus Sicht der Polizei handelt es sich dagegen um einen gewöhnlichen Drogendealer, der mit Kleinstmengen Rauschgift aufgefallen ist. Und so einen müsse man nicht festnehmen, heißt es von der Polizei. Der Fall erinnert an die Ermittlungspannen beim Breitscheidplatz-Attentäter Anis Amri, der ebenfalls Drogendealer war und falsche Identitäten verwendete.

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