Berlin - Am Ende gibt es fast nur lobende Worte. Als Senatsbaudirektorin Regula Lüscher am Donnerstagabend im Amerika Haus in Berlin den überarbeiteten Siegerentwurf für das Charité-Hochhaus präsentiert, wirkt sie erleichtert und froh. Nach jahrelanger Debatte steht fest, wie der 72 Meter hohe Riese künftig einmal aussehen wird. Zufrieden ist auch der künftige Nutzer: "Ich glaube, dass wir die beste Lösung gefunden haben", sagt Charité-Chef Karl Max Einhäupl. Nun erhält Berlins Mitte einen umstrittenen Weißen Riesen.

Gebaut wird nach einem Entwurf des Hamburger Büros Schweger & Partner. Die Architekten gingen aus einem Wettbewerb hervor, bei dem zwei 1. Preise gegeneinander antraten, die im April vergeben worden waren. Die Sieger-Idee mit einem schneeweißen Oberteil und einem dunklen, fünf Etagen hohen Sockel in Klinkeroptik habe eine "sympathische Ausstrahlung" und "eine große Eleganz", sagte die aus der Schweiz stammende Lüscher. Sofort sei klar, "dort steht ein Spital". Das Weiß vermittle "Sauberkeit" und "Vertrauen".

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