1.Mai 2017: Straßensperrungen und Umleitungen in Berlin Mitte und Kreuzberg

Berlin - Am Montag, dem Tag der Arbeit, sind mehrere Demonstrationen und Feste in Mitte, Kreuzberg und Neukölln geplant, teils mit noch unklarem Verlauf. Autofahrer müssen sich auf Änderungen einstellen.

Wichtig:

Straßensperrungen in Mitte

MITTE: Der Bereich um das Brandenburger Tor ist von 8 Uhr am Sonntagmorgen bis Dienstag 2 Uhr wegen der DGB-Demonstration gesperrt. Das gilt für die Straße des 17. Juni zwischen Yitzhak-Rabin-Straße und Brandenburger Tor sowie die Ebertstraße zwischen Behrenstraße und Scheidemannstraße.

Gegen 10 Uhr am Montag startet der traditionelle Aufzug des Deutschen Gewerkschaftsbundes mit mehreren tausend Teilnehmern an der Spandauer Straße in Mitte. Über Leipziger Straße und Potsdamer Platz ziehen die Demonstranten zum Brandenburger Tor. Parallel dazu starten auch jeweils ein Motorrad- sowie ein Skater- und Fahrradkorso. Am Brandenburger Tor findet gegen Mittag die Abschlusskundgebung statt und im Anschluss daran ein Bühnen- und Festprogramm bis in die Abendstunden. Die Sperrungen werden in der Nacht zum Dienstag (etwa 2 Uhr) aufgehoben.

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Straßensperrungen ab 1. Mai 2017

MITTE: Ab 9 Uhr sammeln sich die Teilnehmer der DGB-Demo in Mittean der Spandauer Straße und ziehen ab 10 Uhr durch Mitte zum Brandenburger Tor. Autofahrer meiden den ganzen Bereich am besten.

KREUZBERG: Ab etwa 6 Uhr wird rund um den Oranien-, Heinrich- und Mariannenplatz alles dicht gemacht. Erfahrungsgemäß kann es zusätzlich auch zu spontanen Sperrungen der Skalitzer Straße im Bereich zwischen Schlesischem Tor und Kottbusser Tor kommen. Auto-, Motorrad- und auch Fahrradfahrer sollten den Bereich zwischen Kottbusser Tor, Schlesischem Tor, Kottbusser Brücke, Moritzplatz und Engeldamm meiden.

Ab dem Nachmittag bis in den Abend hinein ziehen Demonstrationen durch Kreuzberg und Neukölln. Mit kurzfristigen Sperrungen muss gerechnet werden.

U-Bahnhof Kottbusser Tor geschlossen, U1 und U8 fahren durch

Der U-Bahnhof Kottbusser Tor wird aus Gründen der Betriebssicherheit ab 11 Uhr geschlossen und von den Zügen der Linien U1 und U8 ohne Halt durchfahren wird. Grund hierfür sind neben dem erwarteten Andrang beim MyFest die aktuellen Arbeiten am Bahnhof, durch die mehrere Zugänge gesperrt sind.

Achtung, keine Laster ins Sperrgebiet!

Mit einer Reihe von Maßnahmen will die Polizei in Kreuzberg das Risiko für terroristische Anschläge wie im Dezember auf dem Weihnachtsmarkt senken.

Deshalb gilt neben dem allgemeinen Fahrverbot für große Lastwagen an Feiertagen in einer weiten Umgebung des "Myfestes" ein Verbot für kleinere Laster. Nur Anwohner mit Fahrzeugen unter 3,5 Tonnen Gewicht dürfen die Sperrzone befahren. Innerhalb des Sperrkreises, der von der Spree bis fast zur Hasenheide reicht, gibt es nochmals eine rote Zone, in der die Polizei schärfer kontrolliert.

Das „Myfest“ selbst ist für Autos gesperrt. Auf den großen Zufahrtsstraßen will die Polizei ihre Fahrzeuge zum Teil versetzt abstellen, um Autofahrer zum langsam fahren zu zwingen. Betonpoller rund um das Fest werden wegen der Fluchtwege nicht aufgestellt. (BLZ/dpa)