Berlin - Keine Airbags, keine Knautschzone – wer mit dem Rad unterwegs ist oder zu Fuß, ist im Verkehr besonders gefährdet. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 sind in diesem Jahr zwar acht Menschen weniger im Berliner Straßenverkehr ums Leben gekommen. Das sage aber nur wenig über die tatsächliche Sicherheitslage aus, sagen Experten.

Unter den 21 Toten im ersten Halbjahr 2021 waren sieben Fußgänger, fünf Autoinsassen, fünf Radfahrer, zwei Motorrad- oder Rollerfahrer. Zwei Tote wurden dem Bereich Sonstige zugeordnet. Als „reinen Zufall“ bezeichnet Roland Stimpel, Sprecher von Fuss e.V., diese Schwankung. Der Fachverband für den Fußverkehr in Deutschland setzt sich für mehr Fußgängerübergänge und eine fußgängerfreundlichere Wechselschaltung der Ampeln ein. Vor allem beim Abbiegen an Ampeln kämen Zusammenstöße mit Fußgängern häufiger vor, sagt Stimpel. Gerade Menschen über 60 seien besonders gefährdet, da sie weniger schnell reagieren könnten.

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