62 Meter in den Himmel: Blick auf das geplante Stadtquartier in Hohenschönhausen.
Foto: MLA+ und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten

BerlinZu DDR-Zeiten lebten vietnamesische Vertragsarbeiter in den Wohnungen, später zogen Bürgerkriegsflüchtlinge aus Ex-Jugoslawien ein, doch mittlerweile stehen die Plattenbauten an der Gehrenseestraße in Hohenschönhausen seit Jahren leer. Jetzt soll die Ruinenlandschaft einem neuen Stadtviertel weichen. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge und das private Unternehmen Belle Époque wollen auf dem 68.000 Quadratmeter großen Areal zwischen Gehrensee-, Haupt-, und Wollenberger Straße rund 2200 Wohnungen errichten. 600 davon will die Howoge bauen, Belle Époque die übrigen rund 1600.

„Endlich geht es los, ich kann es kaum erwarten“, sagt Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Linke). „Seit meinem Amtsantritt bemühen wir uns als Bezirksamt, das Areal nutzbar zu machen. Dass unsere Arbeit jetzt Früchte trägt, macht uns froh.“ Grundlage der Planung ist ein Entwurf des Architekturbüros MLA+ sowie der Landschaftsarchitekten aus den Büros Loidl und Grieger Harzer. Der größte Teil der Gebäude soll fünf bis sieben Etagen hoch werden. Außerdem sind fünf Hochhäuser mit bis zu 21 Geschossen geplant. „Wo, wenn nicht in Hohenschönhausen, sollten hohe und schöne neue Häuser“ entstehen, sagt Belle-Époque-Geschäftsführer Thorsten Nehls.

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