Aufgrund eines fehlerhaften Gutachtens aus dem Brandenburgischen Landesinstitut für Rechtsmedizin wurde Veysel Kurt im Jahre 2010 zu einer langjährigen Haftstrafe wegen Totschlags verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil zwar wegen grober Rechtsmängel wieder auf, Kurt wurde in einem zweiten Prozess vier Jahre später freigesprochen. Seine bürgerliche Existenz und seine Gesundheit aber sind durch das Strafverfahren und die erlittene Untersuchungshaft nachhaltig zerstört worden. Deshalb fordert er Schadenersatz vom Land. Am Dienstag verhandelt das Oberlandesgericht in Brandenburg darüber.

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