BerlinEin lange umstrittenes Bauprojekt scheint nun doch realisiert zu werden. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat am Mittwoch grünes Licht für die Umgestaltung des Areals am ehemaligen Postscheckamt gegeben – und die sogenannte Planreife des Vorhabens beschlossen. Damit können die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo und der Kölner Investor Art-Invest die Arbeiten an dem Projekt rund um den 90 Meter hohen ehemaligen Postbank-Tower weiter vorantreiben. Ziel sei es, ein gemischt genutztes Quartier mit Büros und Wohnungen und „vielfältigen Angeboten für Leben und Arbeiten“ zu errichten, teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag mit.

Das Projekt war lange umkämpft, als es noch vom Unternehmer Christoph Gröner verfolgt wurde. Dieser hatte 2018 auf einem großen Plakat an der Fassade des Postbank-Towers öffentlichkeitswirksam beklagt, in seinen Bauplänen behindert zu werden. Der Bezirk wies den Vorwurf zurück und warf Gröner wiederum vor, seine Pläne zulasten des Wohnanteils zwischenzeitlich geändert zu haben. Nachdem Gröner wenig später die Flächen an Art-Invest verkaufte, ging es mit dem Projekt voran.

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