Berlin - Es sind Zahlen, an die sich unsere Gesellschaft offenbar gewöhnt hat. 50 Menschen sind im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen in Berlin aus dem Leben gerissen worden, zehn mehr als im Jahr davor. 72 Prozent waren nicht motorisiert unterwegs, 19 Menschen zu Fuß, 17 mit dem Rad. Erneut zeigt sich, dass diese Verkehrsteilnehmer ein besonders hohes Risiko tragen, von einem Kraftfahrzeug getötet zu werden.

Bevor jetzt wieder das Klagelied über Rüpelradler ertönt, die selbst schuld daran seien, dass sie umkommen: Acht Radfahrer waren 65 Jahre alt oder älter zum Zeitpunkt der tödlichen Kollision. Neun Radler wurden laut Polizei von Kraftfahrzeugen, die rechts abbogen, erfasst und getötet. Es kommt in Berlin auch vor, dass ein Fußgänger durch einen Radfahrer stirbt. Doch im Großen und Ganzen ist es so, dass Radfahrer zu den Schwachen im Straßenverkehr gehören – wie auch die Fußgänger.

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