Für Halbmarathon-Sieger Iain Rigdway war es ein ganz neues Gefühl. „Auf einem Flughafen bin ich noch nie gerannt. Das war durchaus beeindruckend“, sagte der 33-jährige aus Manchester. Der Brite lief beim 7. Airport-Run auf dem Gelände des noch nicht fertiggestellten Hauptstadtflughafens BER als Erster durchs Ziel. Er benötigte für die 21,0975 Kilometer 1:15:07 Stunden und landete vor Samuel Zimmermann vom OSC Berlin, der die Strecke in 1:17:55 Stunden bewältigte.

Den parallel gestarteten 10-Kilometer-Lauf entschied Christian Krannich vom LV Einheit Pankow in 33:28 Minuten für sich. Schnellste Frau war Karsta Parsiegla vom SCC Berlin, die die Distanz in 39:42 Minuten zurücklegte. Insgesamt nahmen 3682 Läufer an dem Rennen teil.

Die Strecke führte über die Start- und Landebahn des neuen Flughafens. Dies machte das besondere Flair der Veranstaltung aus. Zum letzten Mal fand der Airport-Run, der 2007 seine Premiere gab, an diesem Ort statt. Im Unterschied zu den Vorjahren gingen diesmal kaum Spitzenläufer und keine Afrikaner auf die Strecke. Der Airport-Run war die Auftakt-Veranstaltung des Berlin-Läuft-Cups für Breitensportler. (dpa)