Michael Schillhaneck ist groß. Er muss den Kopf einziehen, wenn er die steilen Treppen zur obersten Ebene der Britzer Mühle hinaufsteigt. Seit zehn Jahren ist er Vorsitzender eines Vereins, der sich um Wartung, Erhalt und Betrieb der Britzer Mühle kümmert. Zusätzlich bildet er Lehrlinge zu Müllern und Müllerinnen aus.

Die Britzer Mühle ist eine Galerie-Holländermühle, gebaut im Jahr 1865. Sie misst 20 Meter, hat eine umlaufende Galerie und eine sich Richtung Wind drehende schwere Kappe. Bis zur zweiten Etage ist die Mühle gemauert, der aufgesetzte hölzerne Teil ist mit Eichenschindeln gedeckt. „Die Mühle war das iPhone unter den damaligen Windmühlen“, erklärt Michael Schillhaneck stolz. Der Britzer Müller schwärmt: „Amerikanische und englische Technik wurde verbaut. Die war damals viel moderner.“

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