Eben noch leuchtete das Fenster so richtig eigelb. Wegen der Vorhänge. Gemütlich sah das aus und passte gut zum Schein der Straßenlaternen, zum Novemberlaub, zu Kerzen- und anderem Gelichter aus den Lokalen. Dort ist man noch wach, klingelt mit Gläsern und Worten, während die Barfrauen und Kellner Getränke und Speisen durch den Abend tragen und auch so manchen Gast. Vor allem in den Bars gibt es sie ja, die schon recht früh allein am Tresen sitzen und mit ihren lauten Gedanken schweigend nicht allein sein wollen. Es ist acht Uhr.

Wie anders in den Etagen darüber. Es ist nicht das erste Verlöschen eines Lichts, das ich auf meinem Weg die Straße entlang sehe. Eine sehr normale Innenstadtstraße, unten Läden und Restaurants, oben Wohnungen. Keine Ausgehmeile, aber noch Verkehr. Fußgänger, Autos, Radfahrer, hier und da ein Hund. Vier oder fünf Fenster habe ich bereits dunkel werden sehen oder zumindest dunkler.

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