Wird bei der Berliner S-Bahn alles besser, wenn sie dem Land gehört? Bei der SPD und der Linken gibt es Abgeordnete, die so denken und den Senat auffordern, über eine Übernahme zu verhandeln. Am Donnerstag im Verkehrsausschuss war es Daniel Buchholz (SPD), der sich für eine Kommunalisierung aussprach. Doch S-Bahn-Chef Peter Buchner machte klar, dass die Deutsche Bahn (DB) das Tochterunternehmen nicht verkauft. „Mobilität ist ihr Kerngeschäft. Sie will weiterhin S-Bahnen in Berlin betreiben“, sagte er. Kommunale Unternehmen seien nicht an sich besser als andere, pflichtete Christfried Tschepe vom Fahrgastverband IGEB bei. Das zeigten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), bei denen die U-Bahn unter Fahrzeugmangel leidet.

Für die Fahrgäste der Linien S5, S7 und S75 hatte der Tag wieder mit einer schlechten Nachricht begonnen. „Nach einer Störung am Zug in Nöldnerplatz kommt es zu Verspätungen und auch Ausfällen, bitte etwas Geduld“, twitterte die S-Bahn Berlin am Morgen. Wenige Stunden später kam im Abgeordnetenhausder Verkehrsausschuss zusammen, um über das nach der U-Bahn zweitwichtigste Verkehrsmittel in der Hauptstadt-Region zu reden.

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