Berlin - Der Fall des von Abschiebung bedrohten Verlegers Alexander Grebennikov aus Prenzlauer Berg spitzt sich zu. Am gestrigen Donnerstag wurden den Eheleuten Grebennikov bei der Ausländerbehörde ihre russischen Pässe abgenommen. Dies geschehe „zur Sicherung der Abschiebung“, wie es in einer Begründung der Behörde heißt.

„Es ist so demütigend. Sie waren außer sich“, sagte Emmi Gleim-Msemo. Die Fachanwältin für Ausländerrecht hatte das Ehepaar zum Friedrich-Krause-Ufer in Moabit begleitet. Anstelle einer – wenn auch möglicherweise erneut beschränkten – Aufenthaltsgenehmigung erhielten Grebennikovs eine sogenannte Grenzübertrittsbescheinigung, nach Auskunft ihrer Anwältin, so ziemlich die schwächste Bestätigung dafür, dass sie überhaupt im Lande sein dürfen.

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