Der Forderung des grünen Bezirksbürgermeisters von Berlin-Mitte aggressive Obdachlose abzuschieben, folgen nun Kolleginnen aus weiteren Stadtteilen. Die Bürgermeisterinnen von Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln, Monika Herrmann (Grüne) und Franziska Giffey (SPD), äußerten sich kritisch zum Thema. Zudem meldeten sich der Innensenator Andreas Geisel (SPD) und die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach (Die Linke), zu Wort.

Breitenbach plädierte für eine "berlinweite Verständigung" hinsichtlich der Problematik: "Unser Ziel ist es, eine gesamtstädtische Steuerung der Unterbringung von wohnungslosen Menschen zu erreichen." Die Zahl der ganzjährigen Notunterkünfte soll zudem erhöht, die Plätze in der Kältehilfe aufgestockt werden. Allerdings ließe sich mit diesen Maßnahmen allein das Problem nicht lösen, sagte Breitenbach der Berliner Zeitung. "Mit dem neuen Doppelhaushalt wollen wir noch einmal zusätzlich 2,5 Millionen Euro in die Hand nehmen, um Angebote der Wohnungslosenhilfe auszubauen, unter anderem, um mehr Stellen für Sozialarbeit zu schaffen."

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