Im November wird Thomas Kärger ein letztes Mal nach Tegel fliegen. „In Berlin hat man noch nie auf die Zukunft gebaut, sondern immer nur auf die Gegenwart reagiert“, sagt er.
Im November wird Thomas Kärger ein letztes Mal nach Tegel fliegen. „In Berlin hat man noch nie auf die Zukunft gebaut, sondern immer nur auf die Gegenwart reagiert“, sagt er.
Foto: Berliner Zeitung/ Sabine Gudath

Berlin - Thomas Kärger kann es nicht lassen. Auch wenn er schon seit einigen Jahren keine Linienflugzeuge mehr nach Tegel steuert, kehrt er trotzdem immer wieder dorthin zurück. Mit einer kleinen Maschine flog er vom Flugplatz Bienenfarm im Havelland nach TXL, um ein paar Platzrunden zu drehen. Sein letzter Flug nach Tegel im November, wenige Tage bevor der Flughafen endgültig geschlossen wird, ist schon in der Planung. „Kurz aussteigen, ein Erinnerungsfoto vor dem Tower, wieder zurück“, so stellt sich Kärger den Abschied vor. Noch einmal in Tegel landen. Noch einmal auf dem Vorfeld stehen. Noch einmal in Tegel starten. „Aus einem emotionalen Grund.“ Abschied nehmen von dem Flughafen, der einen großen Teil seines Lebens einnimmt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.