Beliebt bei vielen, doch zu klein und unrentabel: Der Flughafen Tegel im Nordwesten der Stadt
Foto/dpa/Carsten Koall

Berlin - Wer die Reichstagskuppel besucht, kann dort regelmäßig die Maschinen beobachten, die von Tegel aus in den Himmel über Berlin starten. So manchen stimmen solche Szenen inzwischen nostalgisch. Denn wenn der Hauptstadtflughafen BER Ende Oktober wie geplant eröffnet wird, muss der alte Flughafen Tegel schließen. Dass er überhaupt noch in Betrieb ist, liegt nur an der beispiellosen Pannenserie beim BER-Bau, die dazu geführt hat, dass der neue Airport im brandenburgischen Schönefeld mit neun Jahren Verspätung an den Start geht.

Viele Berlinerinnen und Berliner waren in der Zwischenzeit heilfroh, weiter mit Bordkarten reisen zu können, auf denen der vertraute Flughafencode TXL zu lesen war. Manche halten den Flughafen im Nordwesten Berlins sogar weiterhin für unverzichtbar, auch wenn er längst aus allen Nähten platzt. Ähnlich wie der Flughafen München-Riem, der bereits 1992 geschlossen wurde, heute Standort der Neuen Messe München.

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