Potsdam - Es gehört zu den größten Skandalen der bundesdeutschen Sicherheitsbehörden, dass sie nicht erkannten oder dass sie es verschwiegen, dass ab dem Jahr 2000 die Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) insgesamt zehn Menschen ermordete. Neun davon waren Einwanderer oder Ausländer. Die Hintergründe des „NSU-Komplexes“ – wie die Sache in Anlehnung an den Begriff vom linksextremistischen „RAF-Komplex“ genannt wird – sind noch lange nicht aufgeklärt.

Einen Beitrag zur Aufklärung wollte und sollte ein Untersuchungsausschuss des Brandenburger Landtages leisten. Doch die Ergebnisse des Ausschusses werden von den beteiligen fünf Landtagsfraktionen höchst unterschiedlich, teilweise sogar recht gegenteilig bewertet.

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