Strausberg - Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs bei Oberbarnim ist die Identität der beiden Toten weiter unklar. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung solle die Identifizierung der Opfer ermöglichen, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ost am Sonntag auf Anfrage.

Auch die Ermittlungen zum Hergang die Unglücks laufen nach Angaben der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig auf Hochtouren. Es sei aber viel zu früh für Erklärungen, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Mitarbeiter der Behörde seien seit Samstag am Ort, unter anderem würden Wrackteile vermessen, Zeugen befragt und der Funkverkehr erkundet. Ein Zwischenbericht dauere in der Regel zwischen sechs Wochen und drei Monaten. Bis der Abschlussbericht der Behörde vorliege, könne bis zu ein Jahr vergehen, hieß es.

Auch Ermittler der Polizei setzten am Wochenende ihre Arbeit an der Unglücksstelle fort. Überreste des bei dem Unglück völlig zerstörten Fliegers werden zur weiteren Untersuchung geborgen, sagte ein Polizeisprecher.

Das Leichtflugzeug - ein sechssitziger zweimotoriger Eindecker - war am Samstagmittag nahe der Gemeinde Oberbarnim (Märkisch-Oderland) auf ein Feld gestürzt. Es war gegen 11 Uhr in Strausberg gestartet. Da der Flieger zu einer Flugschule gehören soll, war zunächst unklar, wer in der Maschine saß. Die Flugschule war am Wochenende zunächst nicht zu erreichen.  

(dpa)